Rad am Ring 2012

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Nuerburgring_4Team InterSpine beim 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring 2012.

Es war insgesamt ein großes Fest mit viel Spaß. Egal ob als Einzelstarter oder im Team, ob 10 oder 20 Runden der Spaßeffekt ist wichtig und die Stimmung. Jungs sind gern unter Jungs. Auch wenn das Wohnmobil etwas zerwühlt aussieht und wir nicht mehr richtig wissen, wem welche Trinkflasche gehört, es stört uns nicht. Die Strecke ist ein Rundkurs. Er lockt mit landschaftlichen Reizen und fordert heraus mit 500 Höhenmetern und 72 Kurvenpassagen auf rund 24,19 Kilometer Länge und das Runde für Runde. Nuerburgring_6Der Start ist auf em Formel 1- Kurs erlebt man auchnicht alle Tage. Die Startrunde über die Kurzanbindung fordert beim Anstieg zur „NGK-Schikane” ein bisschen. Nach dem Übergang auf die Nordschleife es geht mit wenigen Unterbrechungen bergab bis nach „Breidscheid”. In der „Fuchsröhre” war meine Spitzengeschwindikeit 89 km/h.
Ab „Breidscheid” wird es ernst. Über „Ex-Mühle” und „Bergwerk” geht’s in den Streckenabschnitt „Klostertal”. Ganz langsam hebt sich der Asphalt. Mit jedem Meter wächst die Steigung. Vom legendären „Karussell” bis zur „Hohen Acht” wird ein Spitzenwert von rund 17 Prozent erzielt. Spätestens hier wird einem klar, dass die Nordschleife  zu Recht respektvoll „Grüne Hölle” genannt wird. Nuerburgring_2„Wippermann”, „Eschbach”, „Brünnchen”, „Pflanzgarten”, das ist trotz kurvigem Auf und Ab wieder eher harmlos. Über „Schwalben Schwanz” und „Galgenkopf” führt der Kurs dann auf die lange Gerade namens „Döttinger Höhe”. An deren Ende trennt nur noch die Schikane „Hohenrain” die Radler vor der Start&Zielgeraden des Grand Prix-Kurses. Tribünen und Boxenanlage wachsen aus dem Boden. Über 4500 Teilnehmer haben am Streckenrand Ihre teilweise luxoriösen Lager aufgeschlagen und schaffen eine einzigartige Atmosphäre.
Die Nordschleife mit der grünen Hölle war jede Runde ein Erlebnis, auch wenn die Beine immer schwere werden oder gerade deshalb.
Nuerburgring_5Trotzdem ist das Auf und Ab erholsamer als ein monotoner Anstieg in den Alpen, wo es mal ohne Pause 2000 m hoch geht. Auf meinen 18 Runden, konnte ich 9000 Höhenmeter sammeln.